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Datum 1.2.2009


Vor einiger Zeit habe ich eine Encaustikkünstlerin kennen gelernt. Sie hatte schon vorher eine Menge Erfahrung durch eine Reihe von Kindermalkursen, die sie leitete. Mit Spastikern hat sie vorher noch nie gearbeitet, das war für uns beide eine neue Erfahrung.


Per E-Mail habe ich vor ca. 1 Jahr eine Anfrage an sie geschickt, in der ich um Informationen bat, wo ich in Zukunft ausstellen könne. Sie wollte mich und meine Art selbstständig künstlerisch aktiv zu werden kennen lernen.


Sie kam mich besuchen und brachte einige Materialien aus ihrem Sortiment mit (Wachsfarben, Encausticpen, etc) und wir erarbeiteten in meinem Atelier neue Techniken. Sie zeigte mir wie sie Encausticbilder herstellt.


Ich habe früher nur mein Bügeleisen zum Schmelzen der Wachsfarben benutzt nun arbeite ich auch sehr viel mit dem Pen. Gerade bei kleinen Bildern ist das von der Handhabung und Präzision viel angenehmer.


Die Spitze des Encausticpen ist sehr heiß und ich muss manchmal den Griff in den Mund nehmen, um die Hände frei zu haben. Das schockte meine Bekannte. Wir haben dann einen Schutz an den Pen gebastelt, damit ich mich nicht verbrennen kann.


Wir verstehen uns sehr gut und es ist eine Art Freundschaft entstanden. Wir halten regelmäßigen Kontakt. Wenn wir uns verabreden, bereite ich meist viele neue Ideen und Bilder vor.


Ich hoffe, dass wir noch viele Jahre zusammen arbeiten können.